
In der Woche vom 26.09.-29.09.2011 fand in der Kindertagesstätte Zwergenhöhle in Grafhorst das Projekt “Sichere Kinder“ statt. Anlass dieses Projektes war die Situation, dass Kinder im Umkreis in den Monaten Juni-Juli vermehrt von Fremden angesprochen und aufgefordert wurden, in s Auto einzusteigen.
Ziel in dieser Woche war das „Nein“ sagen zu lernen, sowie das durchspielen verschiedener Situationen, wenn Kinder von „Fremden“ angesprochen werden.
Unterstützt wurden die Erzieherinnen wir von Frank Lambrecht, der uns am Dienstag in den Gruppen besuchte. Frank Lambrecht ist lizensierter Kursleiter „Kids SV“ des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes. Er stellte kleine Rollenspiele mit den Kindern nach und übte das „Stark“ sein. Die Kinder hatten alle sehr viel Spaß und waren mit Begeisterung bei der Sache. Am besten gefiel ihnen „Halt stopp“ und die Geschichte des „Kleinen und Großen Nein“, dass sie mit viel Freunde nachstellten.
Im Laufe der Woche sind aus unseren Kindern „starke Löwen“ geworden, die laut und deutlich „Nein“ sagen können, wenn es darauf ankommt!
Vielen Dank für den schönen Vormittag und Deine Unterstützung!
Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht...
>>> hier einige Bilder >>>
Bericht: Alle Zwergenkinder und Erzieherinnen
Sehr erfolgreich verlief erneut der Kurs zum Thema „Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Kinder im Grundschulalter“.
Nach 2010 luden die kooperierenden Vereine MTV Vorsfelde und der TSV Bahrdorf wieder zu einem Selbstbehauptungskurs für Kinder im Grundschulalter nach Bahrdorf in die Alte Turnhalle ein.
Mit fast 30 Kindern war der Kurs gut besucht. Unter der Leitung von Frank Lambrecht, Kursleiter „Kids SV“ des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes und Träger des 2. DAN Grades Ju-Jutsu sowie 3. DAN Judo standen unter sachkundiger Anleitung wieder viele Rollenspiele auf dem Programm. Neben der Stimmausbildung (Selbstbehauptung) stand das Thema „Fremden soll man nicht trauen“ bei den sechs Trainingseinheiten à 90 Minuten im Vordergrund. Dies wurde bewusst so gewählt, da jüngst im Landkreis Helmstedt und in Oebisfelde immer wieder von Ereignissen berichtet wurde, ein fremder Autofahrer versuche Kinder anzusprechen. So schlüpfte der Referent in immer neue Rollen und brachte eigens für die Autofahrersituation einen umgebauten originalen Autositz plus Lenkrad mit, was die Kinder und anwesenden Eltern mit viel Anerkennung honorierten. Der „Fußballtrick“ und der „Kinderverkaufstand“ verdeutlichten, wieviel Aufklärung und Übung nötig sind. Behauptung gegenüber Erwachsenen, Suche von „Notinseln“ sowie Hilfe holen wurde thematisiert und machte den Kindern in verschiedenen Übungen viel Spaß. Hilfe holen ist kein Petzen und Angst ist ein natürlicher Impuls in uns, der „extra“ Kraft gibt Dies übten die Kinder immer wieder. Zu kurz kam auch nicht das richtige Verhalten am Telefon und das Üben von Notrufen bei Polizei und Feuerwehr. Wie das „kleine nein“ zu einem „große NEIN“ wird, durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen.
Der Kurs kann nur Anregungen und Training der Situationen für den Moment anbieten. Kindergarten, Schule und Elternhaus müssen sich der Gefahren bewusst sein und regelmäßig mit Ihren Kindern üben. Damit die Kids nicht mit „leeren Händen“ nach Hause gehen mussten, bekam jeder Teilnehmer zu Kursbeginn eine „Arbeitsmappe“ mit den Inhalten des Kurses. Die Kinder und Eltern hatten so immer die Möglichkeit, das Erlernte zu wiederholen und zu besprechen. Außerdem hatten die Kinder etwas zum Ausmalen, was auch mit Begeisterung erfolgte.
Am letzten Tag des Kurses zeigten Mitglieder unseres Showteams und Wettkämpfer in einer kleinen Show was Ju-Jutsu über die Selbstverteidigung hinaus bedeuten kann. Eindrucksvoll wurde dargeboten, wie sich die Konzentration, Koorordination und die Kraft durch Ju-Jutsu entwickeln.
Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde und durfte ein kleines Geschenk mit nach Hause nehmen.
Die Teilnehmer des Kurses haben nun die Möglichkeit mit dem Training fortzufahren. Jeden Donnerstag in der Zeit von 17:30h bis 19:00h wird ein Ju-Jutsu Anfängertraining angeboten. Natürlich können auch Neue teilnehmen, die nicht an dem Kurs teilgenommen haben. Anders als bei anderen Kampfsportarten ist die Selbstverteidigung nicht nur ein Teil eines Systems, sondern Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung sind die Komponenten, die Ju-Jutsu als modernes Verteidigungssystem ausmachen.
Frank Lambrecht wurde unterstützt vom eigenen Trainernachwuchs Kim Meinert, Anika Kreisbeck-Apert, Zan Vidmar Zorc, Jan-Ole Himmel und Viviane Lambrecht. So waren die Kinder aus den Gemeinden Oebisfelde, Bahrdorf, Wahrstedt und Velpke in den besten Händen.
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Bericht: Frank Lambrecht
Vom 24. Juni bis zum 26. Juni 2011 ging es für Frank, Kim und mich (Svenja) auf nach Hildesheim. Schon am 24. Juni um 15:45 Uhr ging es los. Zu dritt in dem riesen VW-Bus fuhren wir die ca. 185 km lange Strecke bis in das Viertel namens Himmelstor.
Kaum angekommen ging es dann auch schon los mit dem gegenseitigen Kennenlernen:
Erst suchten wir alle zusammen das richtige Gebäude: Das Sportlandheim direkt neben dem Sportplatz. Da auf genau diesem ein Fußballturnier stattfand hätten wir uns das eigentlich denken können… Aber nach kurzer Zeit hatten wir dann auch "unser" Gebäude gefunden und kamen sogar pünktlich zum Abendessen.
Gleich danach hieß es dann auch schon: "Gi anziehen und rüber in die Sporthalle gehen." Wir wollten ein kleines Kennenlerntraining veranstalten. Und gleich nach dem Mattenaufbau ging es dann ach schon los: Zunächst einmal sollten wir uns in der Kunterbunten Gruppe besser kennen lernen, liefen also mit einem Partner durch die Gegend und unterhielten uns über alles, was uns gerade so in den Sinn kam. Nach diesen Gesprächen ging es dann auch gleich weiter mit einigen spielerischen Übungen zur Körperkontrolle und Geschicklichkeit. Dies resultierte in lauter erwachsenen Männern und Frauen, die lachend über die Matte hüpften oder sich wie Käfer auf dem Rücken liegend versuchten durch die Halle zu bewegen. Spiele wie "Hacke-Spitze-Hoch-das-Bein" wurden in unseren Köpfen sofort in den Trainingsplan integriert.
Am späteren Abend mussten wir dann allerdings auch schon nach Hause fahren, weil wir kein Zimmer mehr für die Nacht bekommen hatten. Auch die Rückfahrt wurde mit Lachen, Musik und vielen Geschichten verbracht.
Der Nachteil an unserer Heimfahrt: Gleich am nächsten Morgen um 6:00 Uhr mussten wir wieder aufstehen um dann pünktlich zum Frühstück in Hildesheim zu sein.
Und gleich danach hieß es wieder: "Ab in den Gi und in die Sporthalle!"
Dieses Mal hatten wir den ganzen Tag lang Training mit (Name) und (Name). Speziell ging es dabei um Gewaltprävention und Selbstverteidigung. Dazu musste natürlich erst einmal definiert werden was wir unter diesen Themen verstehen und im Anschluss Situationen darstellen in denen sich zum Beispiel Kinder selber verteidigen müssen.
Auch hierbei lernten wir Spiele für die Kinder um sich selbst zu behaupten wie das "Eichhörnchen spiel" und das "Partner jagen Spiel". Bei letzterem ging es darum sich heimlich einen Partner rauszusuchen und diesen dann in einer Verfolgungsjagt zu umrunden. Die Schwierigkeit dabei: auch andere Leute können sich den gleichen Partner gesucht haben und der Verfolgte verfolgt ja auch jemanden!
Mit dem Spruch "Angst warnt mich vor Gefahr und gibt mir Extrakraft!" entwickelte sich eine Möglichkeit den Kindern zu zeigen, dass sie Angst haben dürfen und, dass dies in bestimmten Situationen auch gut ist.
Und am Ende des Tages wieder: Nach Hause fahren!
Nur um dann am Sonntag wieder früh aufzustehen, nach Hildesheim zu fahren und dann mit allen anderen zu Frühstücken! Im Anschluss daran gab es dieses Mal allerdings kein Training, sondern Theorie zum Thema Selbstverteidigung.
(Name) erzählte uns hier von seinem Projekt im Raum Han Münden: Er trainiert Kinder und Jugendliche in Schulen im Judo. Dies tut er um diesen Kindern den Sport selbst und vorallem die Selbstverteidigung näher zu bringen.
Dabei verfährt er dann nach dem Prinzip "Dabei sein ist alles". Genau das Gleiche Prinzip lässt sich auch auf das Ju-Jutsu übertragen: "Spaß haben" und "Dabei sein ist alles!".
Am Ende kam dann für uns dabei heraus, dass die Kinder spielerisch Körperbeherrschung und auch Selbstverteidigung lernen können.
Durch Spiele wie "Monster und Prinzessin" und "Ich bin's" lernen die Kinder einfach mal laut zu rufen oder auch zu schreien.
Und dieses Schreien kann dann auf die "Stoppübung" übertragen werden um einen potentiellen Angreifer schon mit der Stimme abzuschrecken und sich so ohne Gewalt zu verteifigen!
Bericht: Svenja Kreisbeck-Apert
Es ist wieder soweit, die Schule beginnt und damit für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt oder es bietet die Gelegenheit etwas völlig Neues zu machen.
Der TSV Bahrdorf, in Kooperation mit dem MTV Vorsfelde, bietet auch in diesem Jahr wieder einen Gewaltpräventionskurs für Kinder im Grundschulalter an. Neben der Gewaltprävention beinhaltet der Kurs sowohl Rollenspiele zur Selbstbehauptung und es dürfen natürlich keine Selbstverteidigungstechniken fehlen.In verschiedenen Rollenspielen wird den Kindern vermittelt, wie sie sich in Gefahrensituationen richtig verhalten können und wo sie Hilfe holen können. Der Beginn des Kurses ist für Donnerstag, den 01.September 2011 geplant und endet am 29. September. Jeden Donnerstag in der Zeit von 17.30 bis 19.15 h unter der Leitung von Frank Lambrecht 2.DAN Ju-Jutsu / 3.DAN Judo. Treffpunkt „Alte Turnhalle“ Bahrdorf, Helmstedter Straße. Die Kinder benötigen lediglich normale Sportkleidung (ggf Stoppersocken). Weitere Informationen unter www.ju-jutsu-bahrdorf.de ; FWLambrecht@aol.com oder telefonisch unter 0172 4342699 bzw. 05364 967776. Die Kursgebühr beträgt 30 Euro ist vor Kursbeginn zu entrichten.
Bericht: Frank Lambrecht
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